December 14, 2014

Orlando's Islands of Adventure

Die Wahrheit zuerst: Niemals hätte ich mir vorstellen können, meinen letzten vollen Tag in Universals Islands of Adventure zu verbringen. 
Normalerweise halte ich Freizeitparks für eine unglaubliche Geldverschwendung und ich hätte  das Universal Orlando Resort auch definitiv nicht besucht, wenn die zauberhafte Amanda mich nicht dazu überredet hätte. Zudem noch einer meiner Hosts, der dort arbeitet. Falls dies nur Werbung für sein Arbeitgeber gewesen war, hat es verdammt gut funktioniert. 
Danke an beide. Mein Geld war gut angelegt. Ich bin doch gegangen, wie ihr vor ein paar Monaten an meinem Instagram feststellen konnte. So ein Spoiler!
Der Park enthält viele Achterbahnen, Shows und interaktive Attraktionen aus den verschiedensten Geschichten und Welten. Besonders eine Insel hat es mir und Amanda angetan, in der wir für Stunden abtauchten und sie nur schwer wieder verlassen konnten: The Wizarding World of Harry Potter.


Wie könnte es auch anders sein?


Let's start with the truth: I never would have thought I was going to visit the Universal's Islands of Adventure on my last full day in Florida. 
I usually think of amusement parks as a huge waste of money and I definitely wouldn't have visited the Universal Orlando Resort if it hadn't been for the amazing Amanda, who did a great job convincing me. And one of my hosts, who works there (If that was just some sort of advertisement for his employer, it worked pretty damn well.)
Thanks to both of you. My money was well-invested. I went there as you could see at my Instagram a few months ago. Such a spoiler! 
The park includes lots of roller coasteres, shows and interactive attractions in different worlds and stories. Amanda and me fell in love with one special island, where we disappeared for hours and had a hard time leaving: 

The Wizarding World of Harry Potter.


And how could it be any different?

November 23, 2014

About crocodiles and the Everglades

Ich wollte schon immer die Everglades im Süden Floridas besichtigen - genau genommen seitdem ich das erste Mal über den Park im Unterricht erfahren habe. Deshalb war ich auch so wahnsinnig glücklich, den Naturraum mit eigenen Augen sehen und erleben zu können. 
Um ehrlich zu sein war mein Ausflug aber ein wenig anders als ich mir ausgemalt hatte. 
Vorgestellt hatte ich mir eine Kanufahrt durch das Wasser. Nah an der Natur zu sein. 
Stattdessen befand ich mich auf einem Sumpfboot (propellergetriebenes Wasserfahrzeug), was an sich auch ziemlich cool war. Allerdings saßen rechts neben mir drei Personen. Links neben mir drei weitere Personen. Also doch weiter entfernt von der Natur als gedacht. 

Trotz allem aber eine Erfahrung, die ich so schnell nicht wieder vergessen werde! Besonders wegen einigen Zusammenstößen mit Krokodilen. 


I've always wanted to see the Everglades in the South of Florida - to be exact, since we talked about these tropical wetlands in school which was a couple of years ago. That's why I was so happy to finally have a chance to see them in person. 
But to be honest, my trip to the Everglades was a little different than I had pictured it. 
I imagined canoeing through the water. Being close to the nature. Instead I was sitting in an airbaot, which was pretty cool, but unfortunately, there were three people sitting on my right. And another three people sitting on my left. Anything but close to the nature!

Nevertheless, it was quite an experience I'll not forget too soon. Especially because of several encounters with crocodiles. 
Kiss or no kiss?

November 13, 2014

A trip to Key West

"Wir sind an das Meer gefesselt und wenn wir zum Meer zurückkehren, sei es um zu segeln oder um zuzuschauen, gehen wir dahin zurück woher wir kamen."  - John F. Kennedy
Perfektes Zitat. Für mich ist Key West ein Paradies umgeben von Wasser. Ein Meer, welches aus kristall klarem Wasser besteht und die strahlende Sonne am Himmel refkletiert. Natürlich hat die Insel noch mehr als nur das zu bieten, wie zum Beispiel süße historische Gebäude, jedoch habe ich die meiste Zeit geschnorchelt oder mich auf dem Boot gesonnt, weshalb sich dieses Bild von Key West in mein Gedächtnis eingebrannt hat:
"We are tied to the ocean. And when we go back to the sea, whether it is to sail or to watch - we are going back from whence we came" John F. Kennedy
Perfect quote. For me, Key West is a paradise surrounded by water. A sea consisting of crystal clear water which reflects the bright sun in the sky.  Of course the island also offers some cute, historical buildings, but as I spend most of the time snorkeling in the water or relaxing on a boat, this is THE picture etched in my memory:

November 1, 2014

Enjoy Life in Miami Beach

Miami bzw. Miami Beach ist verdammt cool. Das mal vorweg.

Ende August habe ich dort mit einem Freund ein paar Tage meines Urlaubs verbracht und dort definitiv die geilste Woche meines Jahres erlebt. Auch wenn ich dadurch das Fatal Finale von Pretty Little Liars verpasst habe (definitiv großes Opfer!) 

Zuerst war ich in Miami bei einer super coolen Couchsurferin, bei der unter anderem auch eine Eidechsenjagd stattfand, danach habe ich ins International Travelers Hostel gewechselt. In ein gemischtes Mehrbettzimmer. Mit den coolsten Leuten überhaupt. 


First off: Miami/ Miami Beach is pretty darn cool. 

In the end of August I spend some days of my vacation there and to be honest: I have never enjoyed a place so much before. Even though I wasn't able to watch the Pretty Little Liar's Fatal Finale( a very huge sacrifice!). 

First, I stayed for two nights at a Couchsurfer's place in Miami, where we chased a lizard, then I moved to the International Travelers Hostel in Miami Beach. Into a mixed dorm room. With the coolest people ever. 

October 14, 2014

San Francisco Sunset

Es ist merkwürdig, aber von jedem, der verschwindet, heißt es, er sei in San Francisco gesehen worden. Es muss eine entzückende Stadt sein, die all die Reize des Jenseits besitzt- Oscar Wilde

Dieses Zitat ist meiner Meinung nach auf jeden Fall zutreffend. San Francisco ist unglaublich schön anzusehen! 
Aber die Stadt scheint nicht nur aufgrund der Touristenattraktionen so entzückend zu sein. Ich bin bisher der Meinung, dass San Francisco (oder auch Frisco) vor allem bei Sonnenuntergang am schönsten aussieht. Vor allem, wenn die letzten Sonnenstrahlen durch die Wolkenkratzer scheinen und vor allem, wenn diese Palmenblätter berühren und sie zum Leuchten bringen. Unglaublich prachtvoll.  

Ich wollte mit einer Freundin vorletztes Wochenende eigentlich schon mittags in der Stadt antanzen, um Parks und Sehenswürdigkeiten (u.a. Golden Gate Bridge) zu besichtigen. Angekommen sind wir aber letztendlich erst um 5 Uhr. Ups! Als wir aus der BART-Station ausstiegen, stand die Sonne schon tief am Himmel. Anstatt zu den Attraktionen zu rasen, sind wir entspannt die Straßen entlang geschlendert und haben es uns vor einem  Starbucks am Pier gut gehen lassen. 

It's an odd thingbut anyone who disappears is said to be seen in San Francisco. It must be a delightful city and possess all the attractions of the next world” - Oscar Wilde

I can only approve of this quote. San Francisco is so freaking beautiful to look at! 
But it's not only for tourist attractions that make the city seem to be so delightful. I think San Francisco (also called Frisco over here) is most beautiful at sundown. Especially when the last sunrays gleam through skyscrapers, touch hundreds of palm leaves and bringt them to shine. It is gorgeous. 

That day, I originally wanted to enter the city at noon to see lots of parks and sights, including the Golden Gate Bridge. However, me and my friend didn't make it till 5pm. Oops! The sun was already starting to settle down. Instead of racing to the attractions we wanted to see, we spend the evening strolling down the streets and sitting outside of a Starbucks close to the water. Pretty relaxing. 

September 28, 2014

Mission Peak

Letzter Sonntag um 8 Uhr: Mein Hostdad klopfte an der Tür und fragt, ob ich ihn und die zwei Ältesten nicht beim Wandern begleiten wolle. 
Natürlich sagte ich ihm zu, schnappte mir meine Kamera und sprang so schnell es ging ins Auto (= nach dreißig Minunte). Bei der Ankunft stockte mir der Atem: Ich befand mich inmitten einer der schönsten Umgebungen.

Last Sundaymorning at eight o'clock: While still sleeping in my bed, I heard a soft knocking sound and the voice of my hostdad asking me, if I wanted to join him and the oldest boys for a hike. 
For sure I croaked out a "yes", grabbed my camera and jumped into the car as quickly as possible (which took me like 30min). When we finally reached the Mission Pike my breath stopped: I was surrounded by the most beautiful environment I've ever seen.

September 23, 2014

Welcome to California!

Willkommen in Kalifornien oder auch willkommen dort, wo Zitronenbäume im Garten wachsen und man sich über Regen freut.

Richtig gehört. Wir haben einen Zitronenbaum im Garten. Und Regen ist hier mehr als nur erwünscht. Die Dürre, die ich auf Facebook mal angesprochen habe, bekomme ich mehr zu spüren als ich erwartet habe. Gärten und Vorgärten dürfen nicht mehr bewässert werden, viele Pflanzen sehen vertrocknet aus und man solle doch bitte nur fünf Minuten duschen. Läuft. 

September 17, 2014

Ein Jahr USA - ein Jahr Au Pair

Vor einem Jahr habe ich mich auf dem Weg zum Flughafen begeben. Im Gepäck eine große Menge an Vorfreude, aber auch nicht zu überblicken eine bedeutende Anzahl an Ängsten. 
Würde mir meine Gastfamilie gefallen? Würde ich der Gastfamilie gefallen? War ich dem Job gewachsen? Würde ich Freunde finden? Würde das Jahr in einem schrecklichen Erlebnis enden oder in einem einzigartigem Abenteuer?
Ja, ich war ängstlich, unsicher und unglaublich aufgeregt


Im Rückblick habe ich mir mein Jahr nicht so ausgemalt, wie es dann tatsächlich passiert ist. Ich denke, dass man sich vor dem Jahr - ohne die Erfahrung - gar nicht genau vorstellen kann, auf was man sich als Au Pair einlässt. Und wie man sich dadurch verändert. 


Die Realität ist härter, aber auch gleichzeitig schöner, spaßiger und interessanter.

September 1, 2014

Die letzten Tage...

Info: Carina, der Nachzügler, hat sich endlich an Instagram gewagt. Auch wenn die Nutzungsbestimmungen noch immer beschissen sind.
Folgen könnt ihr unter: carry1995g


Ich sitze in der Küche vor meinem Laptop. Es ist Labor Day. Das Datum zeigt den 1. September an. Mit Schrecken muss ich feststellen, dass mir nur noch neun Tage im wundervollen Leesburg, Virginia bleiben. Nur noch neun Tagen mit meinen Freunden, Lieblingsorten und Erinnerungen vor Ort. Nur noch neun Tage, bis ich meine Gastfamilie verlassen muss. Diese ist gerade zelten, während ich Samstag aus Florida angekommen bin. 

Als ich gestern die Tür aufgeschlossen habe, überkam mich das behagliche Gefühl, mich nach einer Woche Wahnsinn wieder ein wenig ausruhen zu können. Erst in diesem Moment war mir zum ersten Mal klar,wie sehr dieses Haus und diese Familie zu meinem Zuhause geworden sind. Natürlich war mir das schon vorher irgendwie klar, doch der bewusste Gedanke kam mir wirklich erst fast ein Jahr nach Ankunft in Amerika. Carina ist ein ganz helles und schnelles Köpfchen. 

Zurück zum Thema: Wie kann ich bitte davon so plötzlich und unerwartet Abschied nehmen? 


August 21, 2014

Das Ende der Suche

Ich will hier nicht blöd herumerzählen und weitere Familienvorschläge auflisten, sondern einfach die Familienvoschlag-Reihe hiermit beenden und hinter mir lassen. Es gab sowieso nur noch eine Familie, mit der ich in Kontakt war und die anderen Vorschläge habe ich mir noch nicht mal mehr angesehen, weil zu diesem Zeitpunkt meine Entscheidung schon feststand.
Viele haben es vielleicht schon durch Facebook erfahren, sehr viele wissen es aber wahrscheinlich noch nicht. Sorry fürs Warten lassen.

Ich habe eine Gastfamilie für mein Verlängerungsjahr gefunden und sie wohnt nicht in Virginia. Sie wohnt auch nicht an der Ostküste, sondern hier: 

August 6, 2014

Weitere Familienvorschläge...

Wie ihr euch vielleicht noch dran erinnern könnt, hatte ich Zweifel, dass mich keine Familie wollen würde. Diese Ängste waren anscheinend mal wieder total unbegründet. Es ist unglaublich, wie viele Familien nach und nach in meinem Profil landen.  
Unglaublich ist aber auch, wie vielen ich schon ohne richtiges Gespräch eine Absage mitgeteilt habe. Ich bin doch schon ein wenig wählerisch geworden, was mir hoffentlich ein wenig hilft, eine gute Gastfamilie zu finden. 
Einige Überraschungen (positiv und negativ) waren diesmal aber auch dabei.

Hier die Familienvorschläge und der Verlauf:

July 28, 2014

Freischaltung und die ersten Familienvorschläge

Es ist soweit. Ich befinde mich wieder im Matchingprozess. Uuuhhhhh...

Donnerstag wurde mein Profil endlich für Familien freigeschaltet und das Interesse scheint groß zu sein. Zumindest nehme ich das an, nachdem in meinem Profil sofort zwei Familienvorschläge auftauchten und ich somit erstmal nicht mehr für weitere Familien verfügbar war. Schade.

July 25, 2014

Shenandoah National Park

Auch wenn es schon etwas länger her ist, wollte ich euch diese Fotos nicht vorhalten. Ich finde sie nämlich wunderschön. 

An einem Wochenende haben Antonia und ich uns zum Shenandoah National Park begeben, der inmitten der Blue Ridge Mountains liegt. Dort gibt es viele Sachen zu sehen und zu machen, unter anderem Campen oder die Besichtigung von sich dort befindenden Höhlen. Entschieden haben wir uns für den Skyline Drive, eine 150 km lange Straße, die in dem Park auf den Bergketten entlang läuft. 

July 10, 2014

Rückblick 9. und 10. Monat

Huhu! Ihr da vor dem Bildschirm! Bin trotz gehäufter Anzeichen, die dagegen deuten, noch unter den Lebenden (Bloggern)!
Mir kommts gar nicht mal so lange vor, dass ich meinen letzten Post verfasst habe. Die Datumsanzeige lässt mein Gefühl allerdings verblassen und ihr könnt meiner Aussage wahrscheinlich auch nicht gerade freudig zustimmen. Es tut mir ehrlich leid. 


Grund für meine Auszeit sind drei Dinge: 



  1. Wochenendkurs
  2. Sommerferien 
  3. Texas- Trip
Bitte nehmt das Bild nicht allzu ernst.

June 12, 2014

Ostern close to the beach

So Leute, hier bin ich wieder. Ich hatte abermals ein paar ausgebuchte Wochen und Wochenenden hinter mir und war nicht wirklich fähig dazu, den Blog weiterzuführen. Ein Wochenendkurs war dabei, ein Wochenende in New York und eins bei den Niagara Fällen.
Die nächsten Wochen werden auch voll sein, weil die Kids zwei Monate lang Sommerferien haben werden. Das bedeutet für mich, dass ich jeden Tag von morgens bis abends durcharbeiten muss. Freizeit am Vormittags? Wohl eher nicht. 


Nun zum Thema. Normalerweise gehe ich an Ostern (gezwungenermaßen) Sonntagmorgen oder Sonntagabend  in eine Ostermesse. Ostersonntag werden dann früh morgens Süßigkeiten und unsere mit Wasserfarben bemalten Eier gesucht, die dann beim Eierkollern mit meinen Verwandten den Berg runterrollen und eventuell später mit Soleiern und Kuchen in unseren Mägen landen.
Dieses Jahr war alles ein wenig anders. 

June 2, 2014

Geburtstagswochenende

Ja meine Lieben, ich weiß. Ich liege weit, weit, zurück mit meinen Posts. Die letzten Wochenenden habe ich in Toronto, bei den Niagara Fällen und in New York City verbracht. 
Ich kann meine Berichte und Fotos nicht einfacher schneller fertig stellen. An einigen Posts arbeite ich für mehrere Tage, um sie gut aussehen zulassen und manchmal gibt es Zeiten, da habe ich keine freien Minuten oder Lust, mich an den Laptop zu setzen. 
Ich beneide die Leute, die es wirklich schaffen, jeden Tag posten zu können.

Aber nun zum Thema. 
Gehen wir zurück zum 11. April 1995. Früh morgens erblickt in einer ländlichen Gegend Deutschlands ein Mädchen namens Carina die Welt. Mit schwarzen Haaren, zierlich gebaut und winzig im Vergleich zu meiner jetzigen Größe.
Ein paar Jahre später in den USA: Mein 19. Geburtstag. 
Ich hatte das Glück, dass ich wie immer mit meiner deutschen Familie feiern konnte., denn mein Geburtstag lag erfreulicherweise noch in den Osterferien. Zur Feier des Tages durfte ich deshalb auch unser Reiseziel für das Wochenende raussuchen.

May 20, 2014

8 Monate!

Es sind jetzt schon über acht Monate vergangen, seitdem ich ins Flugzeug gestiegen bin und Amerika ein zweites Mal betreten habe. Bald schon ist das erste Jahr vollendet, genau genommen in vier kurzen Monaten, in denen die Kids zwei davon Sommerferien haben werden. Ich kann das gar nicht so richtig begreifen. 

Ich habe erst vor einer Woche mit meiner AuPairCare - LCC gesprochen und erfahren, dass man gar nicht per Post nach dem Verlängern gefragt wird, sondern im Au Pair Room seine Extension-Formulare bekommt und der Organisation schicken muss. 
Bis zum 1. August läuft die Frist ab.
Einerseits ist das ganz gut, weil ich dadurch noch ein kleines bisschen Zeit habe, bis ich alles fertig habe. Andererseits bedeutet das aber auch, dass in der Zeit Zweifel aufkommen können und meine Entscheidung, die eigentlich schon irgendwie gefallen war, sich ändern könnte. Natürlich musste es auch so kommen.

May 19, 2014

Problem Verlängern - welche Familie?

Liebe Leute, ich stehe vor einer großen Entscheidung -  genau genommen einem riesen Problem - welche mir schon seit längerer Zeit schlaflose Nächte bereitet. Ich weiß immer noch nicht, für was ich mich wirklich entscheiden soll, während mir die Zeit dafür laut meiner LCC davon rennt. Ich brauche Hilfe und ein paar Meinungen. 


Nun zum Problem: 

Ich weiß, dass ich um sechs bis neun Monate verlängern will, nur bin ich mir noch immer nicht sicher, in welcher Familie ich diesen Schritt wagen will. In derselben, in der ich meine letzten 8 Monate verbracht habe? Oder doch lieber in einer neuen Gastfamilie?


Vor ein paar Wochen war ich noch der festen Überzeugung, in eine neue Familie zu wollen, damit ich Neues sehen und erleben kann. Dass ich eine schlechte Familie bekommen könnte, war mir klar, sah ich aber eher als Herausforderung an. Dann die Gegenteilige Meinung von Familie und Verwandten. Leichte Zweifel. Ein Gespräch mit meiner LCC. Große Zweifel. Ich tendierte mehr zu meiner Gastfamilie. Ich begann mit mit Au Pairs und anderen Freunden über meine Tendenz zu diskutieren. 

Am Ende: Zweifel über Zweifel. Bei mir gibt es gerade keine Seite, die wirklich überwiegt. Ich weiß wirklich gar nichts mehr.

Pro - Contra neue Familie

Pro
Eine neue Familie könnte noch besser sein als meine jetzige. Die Gasteltern könnten nicht von zuhause arbeiten, was eine komplett neue Erfahrung für mich wäre. 

Ein weiterer Vorteil könnte der neue Ort sein. Eine neue Umgebung bedeutet viele neue Regionen, neue Staaten und andere Städte, die man an Wochenenden und in der Freizeit beim Reisen entdecken kann. Und wie ihr hoffentlich irgendwann mal erkannt habt: Ich liebe es zu reisen und neue Sachen kennen zu lernen. Ich würde es beispielsweise begrüßen, im Süden oder an der Westküste zu wohnen. 

Auch müsste ich mich erst an alle neuen Dinge gewöhnen, was eventuell Heimweh hervorrufen könnte, allerdings auch fehlende Langeweile. Viele Extension-Au Pairs, die ihre Familie nicht mehr gewechselt haben, berichten von einem Tief, welches sie in ihrem zweiten Jahr erlebt haben, da alles irgendwann zum langweiligen Alltag wurde. 
Die letzten Punkte sind Argumente, sind vor allem die Punkte, die andere Au pairs zum Verlängern in einer neuen Familie bewegt hat. 


Contra

Gegen die Argumente für die neue Familie kann man sagen, dass alles RISIKO ist. 
Es könnte alles gut, schön und super werden, könnte mich aber auch zu einer grausamen, schlechten und schlimmen Erfahrung führen. 
Ich habe durch meine jetzige Erfahrung hohe ErwartungenMeine Gastfamilie ist eigentlich schon ein Luxus. Ich habe ein Auto, habe relativ gut erzogene Schulkinder, muss nur selten an Wochenenden arbeiten und habe keine Curfew. Letzteres liegt auch wohl daran, dass mir meine Gasteltern vertrauen. Außerdem sind meine Gasteltern richtig nett und lässig. 
Beispiel: Ich bin ohne Bescheid zu geben um zwei in der Nacht nach Hause gekommen. Ich öffne die Tür - Alarmanlage geht an. Ihr könnt euch sicher vorstellen, wie sehr ich mit Ärger und Vorwürfen ihrerseits ich gerechnet habe. Es kam aber alles anders: Meine Gasteltern zuckten nur die Schultern: "Geht klar, sorry, dass wir die Alarmanlage schon angestellt haben..." 
Es könnte also sein, dass meine neue Familie diese Sachen nicht beinhaltet. Ich würde ohne Auto nicht mehr überleben, eine Curfew würde ich abgrundtief hassen und an Wochenenden und vormittags in der Woche arbeiten zu müssen wäre mittlerweile für mich ein Horror.  Die Familie könnte viel, viel strenger sein. Ich könnte verwöhnte Gastkinder haben, die nur schwer unter Kontrolle zu bekommen sind. 
Ich könnte ins Rematch gehen, was ich nicht vorhabe.
Das hier sind die Bedenken, die meine Verwandten und LCC geäußert haben. 


Leesburg ist außerdem ganz cool. Ich habe hier eine handvoll an Amifreunden, die mich auch noch in mein Verlängerungsjahr begleiten würden, es gibt Unmengen an Au Pairs und wir leben ländlich, aber auch städtisch. Also eigentlich der perfekte Mix aus allem. 

Die neue Familie dagegen könnte in einer schlechteren Gegend wohnen, die mir nicht gefällt. Beispielsweise würde ich niemals in den Norden gehen wollen oder nach NYC. 


Was auch noch dagegen spricht ist wahrscheinlich die etwas geringere Nachfrage nach neuen Au Pairs, die am 10.09. anfangen zu arbeiten. In meiner Trainingsschool waren zu meiner Zeit zwar relativ viele Au Pairs da, jedoch brauchen einige von deren Gastfamilien kein neues Au Pair mehr, haben schon eins gefunden oder wollen nur für ein Jahr verlängern. Ich würde bei einer neuen Familie definitiv neun Monate verlängern, um meine Chancen zu erhöhen, was im Gegensatz zu einem vollen Jahr trotzdem nicht so attraktiv für Gastfamilien erscheint. Stattdessen könnten unter meinen Vorschlägen viele Rematch - Gastfamilien dabei sein, wo ich mich fragen würde, ob das vorherige Au Pair vor ihnen geflohen ist. 

Diese Punkte wurden auch noch von meiner LCC genannt. 




Hilfe ist gefragt!

Jetzt die Frage an euch: Was sagt ihr dazu? 
Wie würdet ihr euch an meiner Stelle entscheiden? Habt ihr Erfahrungen/ Tipps, wie ich zu einer guten Entscheidung kommen kann?

May 8, 2014

Urlaub mit der Familie

Anfang April ist meine deutsche Familie über den Ozean geflogen, um mich nach ungefähr sechs Monaten für zwei Wochen wieder live und hautnah erleben zu dürfen.
Ich hatte ehrlich gesagt keine Ahnung, was genau auf mich zukommen würde.

Viele andere Au Pairs, die schon familiären Besuch empfangen durften, berichteten von Heimweh danach oder Stress mit Eltern/ Geschwistern, was meine Freude ein wenig getrübt hatte. Was heißt ein wenig - sehr viel!
Ich war mir sogar schon ohne diese Erfahrungsberichte sicher, dass ich mich wie vor meiner Abreise häufig und laut mit meinen Eltern streiten würde. Heimweh hatte ich nicht erwartet, wollte aber auch die Möglichkeit nicht allzu sehr unterschätzen.

Was ich absolut nicht erwartet habe, war die Veränderung meiner Geschwister.

May 7, 2014

D.C.: Botanic Garden

Wer gerne Museen besichtigt (und gut Englisch kann), ist wahrscheinlich haargenau richtig in Washington D.C. Es gibt nicht nur eine Vielzahl von interessanten Museen, sondern auch kostenlosen Eintritt, was den Spaß auch noch zusätzlich günstig macht. 
Wäre der Weg nicht so unglaublich lang und teuer (40 Minuten bis zur nächsten Metro Station, danach weitere 30 Minuten bis zum Stadtkern) oder gefährlich (der Verkehr in D.C. ist eindeutig zu übersichtlich, weshalb ich niemals freiwillig mit Auto hinfahren würde), würde ich wahrscheinlich jedes Wochenende in der Hauptstadt der Vereinigten Staaten verbringen und durch Museen schlendern oder einfach nur in einen der vielen Parks sitzen. 

Das beste Museum für mich ist bis jetzt der Botanic Garden, der gefüllt ist mit Pflanzen aus den verschiedensten Erdregionen wie Wüsten, Wäldern, Dschungeln und speziellere Gegenden wie Hawaii. Es gibt sogar eine Ausstellung mit Pflanzen, die seit 150 Millionen Jahren überleben und daher schon in den Urzeiten existiert haben. Natürlich sind dort auch seltene und gefährdete Pflanzen zu bewundern und allerlei andere interessante Exemplare aus der Flora (Hilfe, ich verblöde! Ich musste ernsthaft googlen, ob es Flora oder Fauna heißt. Hab erst Fauna geschrieben.)

PS.: Meiner Oma würde es im Botanic Garden sicherlich auch sehr gut gefallen, weil dort hunderte von Orchideen ausgestellt werden. 

April 29, 2014

Baltimore

Irgendwann im Februar - an einem sonniger Samstag, an dem ich dachte, die Kälte wäre jetzt endlich Schnee von gestern (dass dieser noch bis April fallen würde, hätte ich mir an dem Tag nicht vorstellen können):
Mit meinen Freunden machte ich mich auf den Weg nach BaltimoreEigentlich nur eine Schnapsidee. Eine Idee, die erst einen Tag vorher entstanden war, weil mir langweilig war. 


Unser Ziel wurde bevor von anderen Freunden als eine langweilige Stadt beschrieben, in der nur der Hafen interessant sein solle. Sehe ich nach unserem Ausflug nicht ganz so. 
Baltimore ist zwar nicht unbedingt schön - zumindest nicht im Winter, wenn nichts grünt und blüht -, trotzdem bietet es einige sehenswürdige Plätze und Stellen, die wir besucht haben. 

Ich bin im Nachhinein auch sehr froh, dass wir zusammen losgefahren ist, da der Ausflug -wie ihr ja bereits wisst - einer unserer letzten sein würde. 

April 23, 2014

7 Monate!!

Oh mein Gott, oh mein Gott, oh mein Gott. 
Jetzt habe ich wirklich schon seit zwei Wochen die Sieben-Monats-Marke geknackt und ich schreibe wieder erst kurz vor Ende des Monats
Über die Hälfte des Jahres ist nun wirklich vergangen und vorbei und sehr, sehr, sehr bald werde ich die Papiere fürs Verlängern erhalten. Ob denn schon eine Entscheidung gefallen ist, werde ich immer wieder gefragt. Nein. Leider noch nicht. Es gibt nur Tendenzen, die sich immer wieder verändern. Wär ja sonst auch zu einfach. 

April 19, 2014

Rematch, Abbruch, Jahr vorbei...

Die Überschrift zeigt drei Ereignisse, vor denen sich fast jedes Au Pair fürchtet. Drei Dinge, mit denen jedes Au Pair irgendwie in Kontakt treten wird. Drei Gründe, die oft drastische Veränderungen mit sich bringen: Neue Gegend, neue Familie, neues Leben. 
Diese Veränderungen gelten aber nicht nur für die/den Betroffenen selbst, sondern auch für die besten Freunde, wie ich immer wieder am eigenen Leibe erfahren darf. Rematch, Abbruch und der erfolgreiche Abschluss des Jahres haben mir schon des Öfteren meine engsten Verbündeten vor Ort genommen.

Und auch jetzt haben zwei der drei Übeltäter wieder zugeschlagen und bald bin ich wieder alleine...

April 9, 2014

We-Trip: Charleston Teil 2

Ihr habt schon lange nichts mehr von mir gehört! Wird mal Zeit, dass sich das hier ändert und ich langsam mal wieder regelmäßig zu posten anfange. Besonders bei dem ganzen postwürdigen Stoff, der sich auf Dauer schon bei mir angesammelt hat. 

Allgemeines aus dem Alltag: 

Gerade bin ich dabei, das gute Wetter zu genießen, was endlich in Virginia angekommen ist: Es gab schon seit einer Woche keinen Schnee mehr! Die Kirschblüten und Magnolien fangen an zu blühen und auch die ersten Bäume grünen. Die Sonne scheint und die Temperaturen klettern bis über 15°C. 
Außerdem verbringe ich auch viel Zeit mit meiner Familie, die zum perfekten Zeitpunkt hier her gereist ist. Die Lufthansa-Streiks haben sie glücklicherweise nicht betroffen.
In dieser Woche geht auch mein Collegekurs in die Endphase und ich kann nur eins sagen - obwohl ich es so sehr ich befürchtet hatte, war alles ganz einfach. Die Leseverstehen waren easy peasy, Schreiben fällt mir auch leicht, Hörverstehen sowieso und das Sprechen... als Hausaufgabe auch mit 100% hinzubekommen (damit meine ich, dass man sich statt den 15 Sekunden etwas längere 15 Minuten vorbereitet und man statt dem ersten Versuch den besten nimmt). Natürlich muss ich mich damit abfinden, dass die TOEFL-Ergebnisse aufgrund meiner "Zeithilfen" schlechter ausfallen werden. 

Jetzt aber nochmal was von vor zwei Monaten: Der letzte Post zum Atlanta-Savannah-Charleston Trip. Enjoy!

March 30, 2014

We-Trip: Charleston Teil 1

Endlich komme ich mal wieder zum Posten! Meine Motivation, neue Posts zu verfassen, lässt ehrlich gesagt gerade immer mehr nach. Vielleicht, weil ich mich momentan mit so vielen anderen Dingen beschäftigen kann. Vielleicht,weil meine aller besten Freunde beide im Rematch sind. 
Vielleicht aber auch, weil meine Winterdepressionen nicht nachlassen wollen. Heute gab es noch einmal richtig schönen Schneefall. Richtig gehört, SCHNEE. NOCH IMMER. Ende März. Langsam sollen sich die Temperaturen aber heben und ich hoffe, dass ich hier nie wieder Schnee sehen muss. Ich erwarte aber, dass meine Hoffnungen ein weiteres Mal zerstört werden. 

Kommen wir also zu meiner sonnigen Lieblingsstadt, die wir auf unserem Wochenendsausflug im Februar besucht haben. CHARLESTON. Dort gab es Palmen und es war richtig schön warm.  

March 24, 2014

HALBZEIT! 6 Monate vorbei!

Und ich bin wirklich wie immer erstaunt, wie schnell der letzte Monat wieder vorbeigegangen ist. Und die restlichen 15 Tage, weil der Post hier einfach viel zu spät kommt. Und generell die gesamten 6 Monate. Noch einmal die ganze Zeitspanne und dann bin ich fertig und darf reisen wohin ich will. Zumindest in den USA.
Oder nicht? Meine Zukunft ist mir noch ein wenig ungewiss.

Ps.: Februar war trotz des andauernden Schneefalls mein Lieblingsmonat! Es war echt aufregend!

March 16, 2014

We-Trip: Savannah - Teil 3

Ich muss mich gerade mit meinen Steuern beschäftigen, die dieses Jahr für mich anfallen  bzw. nicht anfallen, weil ich spät eingereist bin und mein Einkommen daher unter dem Beitrag von 3900$ liegt, welcher verdient worden sein muss, um irgendwas zahlen zu müssen.
Ich befasse mich also nur mit der Form, die ich ausfüllen muss. Das ist aber schon langweilig genug, weshalb ich es eine willkommene Ablenkung heiße, wieder ein paar neue Fotos zu veröffentlichen. Die letzten von Savannah. Viel grün für den St. Patricks Day, an dem ich dieses Wochenende leider nicht teilgenommen habe.

March 10, 2014

We-Trip: Savannah - Teil 2

6 Monate sind vorbei! Zur Feier des Tages habe ich mir gestern auch meine Haare gefärbt, aber bisher zeigen meine gemachten Fotos keinen Unterschied. So groß ist der aber auch nicht, weil meine Haare jetzt einfach nur dunkel-Mahagoni-braun geworden sind. Also ein Braun mit leichtem Rotstich. 
Den Monats-Post gibt es auch erst später, da ich leider noch nichts vorbereitet habe, weshalb ich hier einfach meinen Savannah-Tag weiter vorführe: Downtown und River Street

March 6, 2014

WET: Savannah - Teil 1

Wie ihr vielleicht schon in Facebook mitbekommen habt, hat es in Virginia wieder geschneit. Anfang März. Die Kids hatten zwei Tage schneefrei. Anfang März. Der Schnee liegt noch immer. Und das soll wirklich Anfang März sein? 
Ein Blick nach Savannah. Die Temperaturen dort liegen heute auch nicht wirklich viel höher, aber schon Samstag soll es dort unglaubliche 21°C warm werden! Erinnert mich ein wenig an den Tag, den wir dort im Februar(!) verbringen durften. Die 20°C wurden zwar nicht geknackt, aber die 17°C auf jeden Fall. 

Und wie ich es schon des Öfteren hier erwähnt habe und auch immer weiter erwähnen werde: Ich will zurück!

February 28, 2014

Wochenendtrip: Atlanta - Teil 2

Und hier die zweiten Hälfte - nachmittags bis nachts -  unseres Abenteuers in Atlanta, der Hauptstadt von Georgia. 

Die Stadt soll übrigens einer der kriminellsten Städte in den USA sein. 2012 hat sie es auf Platz sechs der gefährlichsten US- Städte über 200.000 Einwohner geschafft. Die Gasteltern einer Freundin meinten zu meinem Trip auch nur "Was will sie denn in Atlanta? Ist doch gefährlich da?" 
Mit der Aussage stimme ich allerdings nicht im Geringsten zu. Es war geil, es hat sich gelohnt. Keine Gefahr in Sicht... 

February 26, 2014

- Kurze Info -

Eine kleine Zwischenunterbrechung: 

Weil ich doch anscheinend so viele Leser habe, die weder auf Blogger, Google+, Bloglovin oder sonstigem angemeldet sind, habe ich schon seit längerem eine Facebookseite für diesen Blog eingerichtet und mich nun endlich getraut, diese auch zu veröffentlichen.
Über diese Seite werde ich euch über neue Posts oder News informieren, sodass ihr euch nicht immer meinen Blog ansehen müsst und enttäuscht seid, wenn es doch noch nichts Neues gibt. Unmotivierte Phasen habe ich bekanntlich ja auch des Öfteren, haha. 

Es wäre also ganz cool, wenn ihr diese Seite liken würdet, damit ich sie nicht später wieder lösche oder so. Es hat mich nämlich wirklich VIEL Überwindung gekostet, sie zu veröffentlichen. Ehrlich, so ein paar Monate hat die Seite schon unveröffentlicht existiert.
Den Link findet ihr sowohl oben, als auch in der Sidebar neben Twitter und Google+, die ich hier jetzt auch endlich mal eingebunden habe. 



PS.: Ich liebe meine Leser. IHR SEID DIE BESTEN! Ich finde es so unglaublich genial, wenn ich von unbekannten Leuten zu hören bekomme, dass sie meinen Blog lesen.
Des Öfteren kommen auf Facebook in diversen Au Pair Gruppen (normalerweise die 2014er) Kommentare wie "Ach Carina, das weiß ich doch. Ich verfolge deinen Blog!", wenn ich beispielsweise geschrieben habe, wie es bei mir war/ gerade ist. Andere Kommentare wie "Ach du bist das! Ich kenne deinen Blog!" sind auch manchmal dabei. 
Ich liebe solche Momente. Erstens finde ich solche Situationen unheimlich witzig und zweitens macht es mich verdammt glücklich so etwas zu hören. Ich würde die Personen am liebsten ganz fest drücken und mich bei ihnen bedanken, dass sie wirklich meinen Blog lesen. Ich finde es noch immer komisch, dass sich Leute mein Geschreibsel wirklich reinziehen. 

Noch eine Anekdote: Franzi (eine Freundin) hat mir vor ein paar Monaten erzählt, dass sie eine andere Freundin aus Dortmund(?) - also von weit, weit weg -  getroffen hat, die sie als Au Pair in Spanien kennen gelernt hat. Irgendwie hat sie dann ein Bild von mir gesehen und meinte nur so "Ey, das ist Carina oder? Ich lese ihren Blog!" 
Das war so ein Moment, in dem ich mich echt fame gefühlt habe. Haha. :D


Oh. Mir ist gerade aufgefallen, dass der PS-Teil doch viel länger als erwartet geworden ist und ich während des Schreibens unglaublich vom Thema abgewichen bin. Egal. Ich musste euch das noch einmal mitteilen.

Nächstes Mal geht's wieder weiter mit dem Wochenendtrip!

February 25, 2014

Wochenendtrip: Atlanta - Teil 1

Über eine Woche ist schon vergangen, seitdem ich Atlanta verlassen habe. Und ich will nichts anderes als zurück in die Stadt bzw. auf den gesamten Wochenendtrip. Es war genial. Ich hatte unglaublich viel Spaß. Endlich wurde ich aus meinen Winterdepressionen gezogen, endlich konnte ich ein paar weitere Teile der USA sehen und endlich einmal Couchsurfing ausprobieren.
Eine richtig tolle Erfahrung, die ich unbedingt noch einmal, aber dann wahrscheinlich irgendwo anders, wiederholen will. 

February 19, 2014

..und plötzlich habe ich zugenommen.

Ich musste diesen Post einfach dazwischen schieben, weil mich diese Wende in meinem "Ich-kann-nicht-zunehmen"- Alltag doch sehr überrascht hat. 
(Außerdem warte ich sowieso noch auf viele Fotos meiner Reisepartner von unserem gemeinsamen Trip am Wochenende. Zur Info: Mein Flug war nur verspätet und Atlanta, Savannah und Charleston haben sich definitiv gelohnt!)

Jetzt aber wieder zurück zum Thema. Die Gewichtzunahme in den USA

February 14, 2014

Schneesturm in den USA

Wie ihr sicherlich alle durch die Nachrichten mitbekommen habt, gibt es hier gerade einen sehr starken Schneefall. Ein Riesen Chaos mit Stromausfall im Süden, hohe Schneewände und Schulausfall auch bei uns. 
Ehrlich, gestern lag das erste mal wirklich so viel von der weißen Pracht am Boden, dass in Deutschland unter diesen Bedingungen auch ganz sicher schneefrei gewesen wäre. Die Straßen waren zwar nachmittags wieder frei, aber am Abend fiel schon wieder so viel Weiß vom Himmel, dass heute auch die Schule ausfiel. 

February 12, 2014

5 Monate!

Schon 5 Monate - also fast ein halbes Jahr  - habe ich hier hinten ausgehalten und noch immer bereue ich meine Entscheidung, als Au Pair in die USA gekommen zu sein, nicht wirklich. Die Arbeit macht Spaß (auch mit ein paar Ausnahmen), mein Leben hier ist unglaublich cool und vor allem die alltäglichen Abenteuer und Reisen machen mir Freude.
Es ist nicht mehr weit zum Halbjahresjubiläum. Yaaaay! Oder doch Buuuuh? Ich habe gerade wirklich Angst, dass mein Jahr viel zu schnell umgehen wird.

February 9, 2014

Schneefrei und Eisbäume

Wie immer (so scheint es) kriegen die Kids hier im Winter unverständlicherweise hin und wieder mal Schnee-, Kälte- oder Eisfrei. Leider. Wieso leider? Mir wird die Arbeit an solchen Tagen nicht von Lehrerinnen und Lehrern abgenommen. Ab 10 Uhr oder eher darf ich auf die Kinder aufpassen, sie unterhalten und ihnen Essen zubereiten.

Genauso sah es dann auch letzten Mittwoch aus. Schulfrei. Wieso? Keine Ahnung. Auf unserer Einfahrt befand sich eine riesige Pfütze. 
Das tolle war aber, dass sich in dieser Pfütze die wunderschön vereisten Bäume gespiegelt haben, welche ich nach Absprache mit meiner Gastmutter auch fotografieren durfte. Die Kinder blieben im Haus.

February 8, 2014

College

Vorbei das "Chillerleben". Nach ungefähr einem Jahr ohne Hausaufgaben (der Abistress ist genaugenommen sogar nur 10 Monate her) muss ich mich wieder mit Schule/ Lernen beschaffen. Um die nötigen Credits für das Au Pair Zertifikat zu erhalten, habe ich mich an einem College in meiner Nähe angemeldet und mache jetzt den TOEFL Preparation Course, welcher später hoffentlich ganz nützlich für mein Englisch Studium werden kann. 

So einfach, wie das ganze aber anfänglich aussah und mir in meinen Träumen erschien, ist es jedoch leider nicht. 

February 6, 2014

Auflösung zum Gewinnspiel

Gewonnen bei der Auslosung hat Marie Fabienne mit ihrem wunderschönen Blog Kangaroo, Koalas & Co., den ich euch jetzt ein wenig näher bringen werde.


February 1, 2014

Steven F. Udvar-Hazy Center

Nach einer wahnsinnigen Schnee-/ Kältefreiwoche und einiger hauptsächlich im Fitnessstudio verbrachten Woche melde ich mich hiermit wieder zurück. Mit Muskelkater. Meine Oberschenkel spüre ich noch immer von meinem Personal Training, das schon am Donnerstag stattfand. PUH!

Jetzt aber zum Titel dieses Posts: Hinter diesem merkwürdigen Namen steckt ein "National Air and Space Museum" in Virginia, welches Tina, Estefania, Theresa und ich irgendwann im kalten Januar mal besucht haben.
Es war unser letztes Wochenende zu viert, da in der darauffolgenden Woche schon Estefanias Nachfolger -Au Pair ankam und Estefania selbst einige Tage später geflogen ist.


January 25, 2014

Wettbewerb - Hilfe

Ich arbeite gerade an vielen neuen Posts (unter anderem auch endlich an der Gewinnspielauslosung), aber gerade könnte ich eure Hilfe gebrauchen, weshalb ich diesen kurzen Post dazwischen schiebe. 

Ich habe mich bei "The American Dream" mit einem Foto angemeldet, um einen Flug in die USA gewinnen zu können, damit ich meine Familie unterstützen kann. Sie wollen mich sehr gerne besuchen kommen, aber ein Flug für 5 Personen ist doch schon ein Batzen Geld. Es würde mich sehr freuen, wenn ihr für mein Foto abstimmen könntet, damit sich meine Gewinnchancen erhöhen.

Erst müsst ihr zwar noch die Seite liken, aber das kann man ja noch wieder ändern. :)

Hier geht es zu meinem Beitrag und das ist mein Foto: 


Vielen Dank! :)

January 20, 2014

4. Monat - 2014

Heute ist der 20.01.2014:
Der erste Monat des neuen Jahres ist schon über die Hälfte vorbei. Ich schäme mich schon ein bisschen, dass ich erst jetzt ein wenig auf das letzte Jahr zurück- und auf das schon angebrochene ausblicke. 
Außerdem ist da noch die Sache, dass schon (lange) wieder ein Monat rum ist. 1/3 meiner Zeit hier drüben ist schon verstrichen. Irgendwie komisch und beängstigend.

Ein wenig Text für euch, wie es mir so erging. Über 2013. Silvester in den USA und mein 4. Monat. 

January 15, 2014

Grumpy Cat - NY Nachtrag

Ein kleiner NYC-Nachtrag.
Während ich noch einmal die Fotos von unserem Trip durchgegangen bin, bin ich auf diese Fotos gestoßen, die mich einfach nur zum Lachen gebracht haben.

Da zerstöre ich im Hintergrund mit unglaublich grimmiger Miene ungefähr 10 Bilder von Anita, die strahlend versucht, schöne Fotos von sich und der Brooklyn Bridge zu machen. Von Foto zu Foto gucke ich nämlich immer grimmiger, bis ich mich irgendwann umdrehe und weitergehe. Alles festgehalten auf den Bildern. 
Und es sieht wirklich so aus, als wäre ich vor allem wütend auf Anita. Die im Vordergrund ja versucht schön zu lächeln, um eventuell später ihre Fotos auf Facebook zu präsentieren. Was durch mich wohl nicht mehr möglich war. Tja. Sorry. Grumpy Cat lässt grüßen. 
Hier habe ich sogar noch versucht, einigermaßen "in Ordnung" zu gucken. 

January 9, 2014

Christmas near the Beach

...oder auch "der Tag, an dem ich mein Leben übelst gefeiert habe". Und zu viele Fotos schoss. 

Wie schon im letzten Post beschrieben, habe ich das Ende des 1. Weihnachtstages bei den Eltern meines Gastvaters in Leonardtown, Maryland verbracht. Sie wohnen an einer der breitesten Stelle des Potomac Rivers, weshalb ich mich teilweise wirklich wie an einem Strand gefühlt habe. Nur dass der Sand erst bei Niedrigwasser zum Vorschein kam. 
Dort sind wir den nächsten Tag geblieben, bis wir uns abends in der Dunkelheit ohne die Kids auf den Nachhauseweg gemacht haben. Während dieses gesamten Tages hatte ich viel, viel Zeit, um jede Menge Fotos zu schießen, da die Kinder hauptsächlich mit ihren Tablets beschäftigt waren und ich laut meiner Gasteltern an diesem Tag nicht wirklich arbeiten sollte. 

January 5, 2014

Weihnachten in den USA

Ja ich weiß. Während alle anderen schon lange ihre neuen Jahresvorsätze gepostet haben, muss ich noch mein Weihnachtsfest in aufarbeiten. Aber das ist okay. Ich steche gerne aus der Menge heraus. 

Weihnachten in den USA zu verbringen war wirklich anders. Weder negativ, noch positiv bewertet. Einfach anders. Es gab so einige Unterschiede, auf die ich mich einlassen musste und es war auch ein wenig komisch, Weihnachten nicht zuhause in Deutschland, sondern getrennt von Familie und Freunde verbringen zu müssen. Heimweh hatte ich zwar nicht wirklich, allerdings habe ich doch so einige Traditionen vermisst, die mir vorher gar nicht so wichtig vorgekommen sind. 
Sowas lernt man also in der Ferne. Dinge wertschätzen. 

Es war aber auch wieder süß zu erleben, was Weihnachten im Kindesalter noch bedeutet. Meine Geschwister sind zwar jünger als ich, aber alle schon über 11, weshalb das Glänzen der Kinderaugen beim Anblick der Geschenke und bei den Geschichten vom Weihnachtsmann schon fast in meinen Erinnerungen untergegangen war. 
Sowas lernt man also als Au Pair. Wie süß und magisch und unbeschwert Weihnachten für Kinder doch ist.
 
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